Interview Cornelia Hildebrand Rezeptionistin

Gut empfangen

Cornelia Hildebrand betreut seit 15 Jahren den Empfang am Standort Jena. Als sie 2006 bei der Analytik Jena begann, war diese Tätigkeit völliges „Neuland“ für sie. In unserem Interview erklärt sie wie sie ihren Quereinstieg bei der Analytik Jena gemeistert hat.

Frau Hildebrand, wie sind Sie zu Analytik Jena gekommen? Wie hat alles angefangen?

Ich war 2006 auf Jobsuche und habe von einer Bekannten erfahren, dass Analytik Jena eine Schwangerschaftsvertretung am Empfang suche. Da Englisch eine Voraussetzung für die Stelle war, habe ich einen Crashkurs gemacht und habe dann im März 2006 angefangen. Ich war am Empfang eine Quereinsteigerin. Eigentlich bin ich technische Zeichnerin. Der Empfang war Neuland für mich und hat mich anfangs auch ganz schön gefordert. Plötzlich war ich Ansprechpartnerin für alle, musste die gesamte Produktpalette kennen und mich mit den Prozessen des gesamten Unternehmens auskennen. Zum Glück war meine damalige Kollegin sehr geduldig mit mir und hat mich mit ihrem ganzen Wissen unterstützt. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr Erfahrung sowie Routine gewonnen und alles lief rund. Jetzt bin ich seit 15 Jahren im Unternehmen.

Was war ihr erster Eindruck vom Unternehmen? Wie empfanden Sie die Atmosphäre?

Es war alles sehr familiär, obwohl das Unternehmen auch damals schon sehr groß war. Das fand ich sehr schön. Auch die Weihnachtsfeier in meinem ersten Jahr ist mir noch sehr gut in Erinnerung. Es war überwältigend: so viele Menschen in einem großen Saal, die alle sehr freundschaftlich miteinander feierten.

Können Sie kurz Ihre Tätigkeit für das Unternehmen beschreiben? Welche Themen betreuen Sie und welche Herausforderungen müssen Sie dabei täglich meistern?

Mein Tagesgeschäft am Empfang hat viele Facetten. Ich kümmere mich um den Empfang von Gästen, führe Raumbuchungen aus, übernehme den Telefondienst für die Hauptnummer, gebe Springerfahrzeuge aus, betreue die Verteilung der Tagespost und vieles, vieles mehr. Es wird nie langweilig. Dabei achte ich darauf, dass der Empfangsbereich immer ordentlich ist, da es ja häufig das Erste ist, was Besucher von der Firma sehen. Der erste Eindruck ist schließlich wichtig.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Arbeit?

Der Kontakt mit nahezu allen Mitarbeitenden im Unternehmen. Das macht mir sehr viel Freude und da alle so nett sind, umso mehr. Meine Arbeit mag ich sehr, sie ist abwechslungsreich und es ist immer etwas los. Auch die vielen neuen Tools wie etwa den Digital Work Place finde ich sehr spannend. Ich arbeite mich gern in diese neuen digitalen Hilfsmittel ein.

Wie hat sich Ihre Tätigkeit für die Analytik Jena im Laufe der Zeit verändert? Wie hat sich die Analytik Jena im Laufe der Zeit verändert?

Da ich eine Quereinsteigerin am Empfang war, musste ich anfangs sehr viel Neues lernen. Das ist aber mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Heute erledige ich meine Aufgaben viel routinierter. Das Unternehmen hat sich natürlich stark weiterentwickelt in meinen 15 Jahren. Es ist sehr viel internationaler geworden und wir sind jetzt auch viel digitaler unterwegs als damals.

Welche Ziele haben Sie? Was haben Sie sich noch beruflich vorgenommen?

Man steht nie still und kann immer noch besser werden. Das ist mein Motto. Ich habe mir unter anderem vorgenommen, meine Englischkenntnisse noch weiter zu verbessern. Veränderungen heiße ich willkommen, was gerade in der aktuellen Pandemiesituation auch sehr notwendig ist.

Was motiviert Sie? Was treibt Sie an?

Der Spaß an meiner Arbeit und meine Kollegen sind die größte Motivation. Ich gehe jeden Tag mit den Gedanken zur Arbeit: „Heute treffe ich wieder tolle Kollegen und es ist wieder viel los“. Das spornt mich an. Deshalb gehe ich jeden Tag sehr gern zur Arbeit.

Was machen Sie, um mal richtig abzuschalten?

Ich wandere gerne, entweder mit meiner Familie oder mit meiner Sportgruppe. Ein beliebtes Ziel von uns sind dabei die Kernberge, die wir in Jena ja direkt vor der Haustür haben. Ansonsten pflege ich leidenschaftlich gern meinen Garten. Das entspannt mich sehr.

Gibt es ein Ereignis oder persönliches Highlight, das in Ihrer Zeit bei der Analytik Jena besonders heraussticht?

Die 25 Jahre-Feier in der Weimarhalle war ein besonderes Highlight für mich. Das elegante Ambiente und die professionelle Organisation waren sehr beeindruckend. Mit den vielen, lieben Kollegen zu feiern, hat sehr viel Freude gemacht.

Vielen Dank für das Interview.