multi EA 4000 Einfache Analyse selbst für schwierige Matrices

  • Weitbereichsdetektor für Schwefel und Kohlenstoff
  • Katalysatorfreie Hochtemperaturverbrennung
  • Chlorbestimmung mit Pyrolyse und rußfreier Verbrennung

Simultane Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel

Spezielle Weitbereichs-NDIR-Detektoren ermöglichen die Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel in einem dynamischen Messbereich von ppm bis Prozent bei hoher Linearität. Dank des flexiblen Messbereichs können auch extrem unterschiedliche Elementgehalte an Schwefel und Kohlenstoff ermittelt werden – aus nur einer einzigen Einwaage. 

Das integrierte VITA Flow Management System garantiert eine zuverlässige NDIR-Signalauswertung und stabile Messergebnisse. Das Signal wird unabhängig von Schwankungen des Messgasflusses erfasst, sodass die Auswertung zuverlässige Ergebnisse liefert. Dazu registriert das System die Strömung des Messgases und kompensiert Schwankungen durch rechnergestützte Normierung des NDIR-Signals auf eine konstante Flussrate.

Optimaler Probenaufschluss für Ihre Probe

Dank High-Temperature Ceramic (HTC)-Technologie lassen sich Proben bis zu einer Temperatur von 1500 °C ohne Katalysatoren vollständig im Sauerstoffstrom aufschließen. Für besonders schwierige Matrices kann die Verbrennungstemperatur mit Hilfe von Zuschlagstoffen kurzzeitig auf bis zu 1800 °C erhöht werden. Selbst thermisch stabile Verbindungen, wie Sulfate und Carbide, werden so vollständig aufgeschlossen und oxidiert.

Die Pyrolyse einer Probe ist eine Zusatzfunktion des multi EA 4000, z. B. für die Analyse fester Abfälle. So kann zwischen umweltrelevantem biologisch abbaubarem, organischen Kohlenstoff (BOC) und Restkohlenstoff (RC) unterschieden werden. Die Pyrolyse findet bei z. B. 850 °C in einer Inertgas-Atmosphäre statt, aus der Differenz des gemessenen TOC- und RC-Gehalts wird der BOC-Anteil ermittelt. Weiterhin können Sie mithilfe der Pyrolysefunktion die Konzentration des Aktivkohlenstoffs zuverlässig bestimmen.

Für die Chlor-Bestimmung steht optional ein Flammensensor zur Verfügung. Dieser sorgt für vollständige Verbrennung der Probe. Zu Beginn wird die Probe unter Schutzgas pyrolysiert, dann werden die Pyrolyseprodukte im reinen Sauerstoffstrom oxidiert. Durch die Kontrolle der gebildeten Flamme erfolgt eine vollständigen Verbrennung, Verrußung wird vermieden.