Geschichte

Meilensteine in der Unternehmensentwicklung

1990 – 1991: Start bei Null

Klaus Berka und Jens Adomat gründen die Analytik Jena GmbH als Vertriebsgesellschaft für analytische Messinstrumente.
Mit der Handelsregisternummer 27 gehört die Analytik Jena zu den ersten Unternehmen in der politischen Wendezeit.

1992 – 1995: Start-Up mit Zukunft

Neue Analytikrichtlinien und der erhebliche Nachholbedarf in den neuen Bundesländern ergeben einen riesigen Absatzmarkt. Nach provisorischen Räumlichkeiten — teils ohne Telefon — wird der Grundstein für das eigene Firmengebäude gelegt. Anteile an der ersten Partnergesellschaft IDC werden erworben und ebnen so den Weg zu eigenen Produkten.

1996 – 1998: Entschieden zum Wachstum

Mit dem Erwerb der Laboranalysentechnik von Carl Zeiss Jena Ende 1995 werden Produkte, Patente, Mitarbeiter und deren Know-how übernommen. Damit wird die Basis für den Geschäftsbereich „Analytical Instrumentation“ gelegt. Erhebliche Vergrößerung der Produktionsflächen und Möglichkeit eigener Analysensysteme durch die Übernahme der Docter-Optic Eisfeld GmbH 1997, Erweiterung um neues Geschäftsfeld der optischen Consumer-Produkte (Optics). Die Grundlage für „Made in Germany“ wurde geschaffen.

1999 – 2000: Wachstumseuphorie für Aktionäre

Die Gesellschaft wird von einer GmbH zur AG umfirmiert.
Der Börsengang 2000 bringt 24 Mio. Euro, die den weiteren Vertriebsausbau und die Forcierung von Forschung und Entwicklung ermöglichen.

2001 – 2004: Innovationen erobern neue Märkte

Oberste Priorität liegt im kontinuierlichen Vertriebsausbau: Ost- und Westeuropa, USA und später vor allem Asien sind die Wachstumsmärkte. Unternehmensakquisen bestimmen die ersten Jahre des neuen Jahrtausends und erweitern so das Produktportfolio um neue Geschäftsfelder. Das contrAA® wird dem Markt präsentiert und revolutioniert die Atomabsorptionsspektroskopie.
Analytik Jena hat den Marktdurchbruch erreicht und wird weltweit als ernsthafte Größe wahrgenommen.

2005 – 2008: Analytik Jena auf der Überholspur

Analytik Jena positioniert sich aus gefestigter Marktstellung heraus mit eigener Business Unit nunmehr auch auf dem Life Science-Markt. Die starke Nachfrage in Asien nach Analytik Jena-Produkten trägt zum deutlichen Wachstum der Gesellschaft bei. Akquisen und deutliche F&E-Investitionen im Life Science-Bereich erweitern das Produktportfolio und das Vertriebsnetz in diesem Zukunftsmarkt.

2009: Erweiterung der Konzernfamilie

Mit der Akquisition der CyBio AG und der Biometra GmbH schafft hat die Analytik Jena gute Voraussetzungen dafür, ihr Geschäftsmodell gezielt weiterzuentwickeln. Die Jenaer CyBio AG fokussiert sich explizit auf die Nische Hochdurchsatz-Pharmamarkt. Die in Göttingen ansässige Biometra GmbH, die zu den Pionieren auf dem Gebiet der DNA-Polymerase-Ketten-Reaktion PCR-Technologien zählt, entwickelt und produziert innovative Produkte im Bereich Thermocycling, Elektrophorese, Blotting, Gel Imaging und Hybridisierung.

2010: 20 Jahre Analytik Jena – Unternehmen feiert großes Jubiläum

Die Analytik Jena AG blickt auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Unternehmensentwicklung zurück. Im Jubiläumsjahr ist das Unternehmen mit fast 800 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 80 Mio. EUR für das laufende Geschäftsjahr ein international agierender Konzern und ein Leistungsträger der Wirtschaft im Freistaat Thüringen.

2012 – 2013: Strategische Weichenstellungen für künftiges Wachstum

Im Hinblick auf die langfristige Weiterentwicklung der Analytik Jena kommt der Akquisitions- und Innovationsstrategie als wesentliche unternehmenspolitische Leitlinie eine besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang setzt das Unternehmen neben der Forcierung des eigenen Innovationsmanagements auf einen zielgerichteten Ausbau des Portfolios durch strategische Partnerschaften, Beteiligungen oder Zukäufe. Mit der US-amerikanischen UVP, LLC realisiert die Analytik Jena 2013 die größte Akquisition ihrer Unternehmensgeschichte.

2014: Übernahme des ICP-MS-Geschäfts von Bruker

2014: Übernahme des ICP-MS-Geschäfts von Bruker

Mit einem der wichtigsten Zukäufe in der Geschichte der Analytik Jena AG steigt der Konzern in den weltweit stark wachsenden Markt der ICP-MS-Technologie ein — Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma. Die Analytik Jena AG  komplettiert damit ihr Portfolio im Segment der Atomspektroskopie und gehört künftig zu den wenigen Anbietern, die alle drei Techniken der Elementspurenanalyse anbieten: AAS, ICP-OES und ICP-MS.

2015: Analytik Jena AG erweitert Produktpalette

2015: Analytik Jena AG erweitert Produktpalette

Ein halbes Jahr nach der Übernahme des ICP-MS-Bereichs der Bruker Corporation bringt das Unternehmen mit dem PlasmaQuant® MS und dem PlasmaQuant® MS Elite zwei neue Produkte für die Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS-Technologie) auf den Markt.

2016: Endress+Hauser hat die Analytik Jena AG vollständig übernommen.

2016: Endress+Hauser übernimmt Analytik Jena vollständig

Der Schweizer Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser hat die Analytik Jena AG vollständig übernommen. Endress+Hauser hatte bereits 2013 die Kontrolle über die börsennotierte Analytik Jena AG erlangt und hält nun 100,0 Prozent der Anteile. Ziel ist es, die Kunden beider Unternehmen künftig vom Labor bis in den Prozess — von der Produktentwicklung bis zur verfahrenstechnischen Produktion — zu begleiten.

2017: Im März 2017 zieht sich Klaus Berka aus dem operativen Geschäft der Analytik Jena zurück.

2017: Unternehmensgründer Klaus Berka verabschiedet sich aus dem operativen Geschäft

Seit mehr als 25 Jahren war Klaus Berka Denker, Lenker und Macher der Analytik Jena AG. Im März 2017 verabschiedet sich der Gründer und langjährige Unternehmenschef und zieht sich aus dem operativen Geschäft der Analytik Jena zurück.

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