Analytik Jena AG unterstützt ihren Kunden DKMS im Kampf gegen Blutkrebs

18.06.2015 | News

Jena/Dresden, 18. Juni 2015 – Die Analytik Jena AG unterstützt die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH, deren Tochter DKMS Life Science Lab GmbH Neukunde des Konzerns ist, im Rahmen einer großen, konzernweit angelegten Registrierungsaktion mit ihren Mitarbeitern. Der Jenaer Hersteller von Analysenmesstechnik und Life Science-Produkten hat seine Mitarbeiter in Deutschland dazu aufgerufen, die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs zu unterstützen, sich typisieren und als potenzieller Stammzellspender registrieren zu lassen. Ein entsprechender Aktionstag, an dem die Analytik Jena-Mitarbeiter unter medizinischer Kontrolle mit einem Wattestäbchen einen Abstrich von ihrer Wangenschleimhaut nahmen, fand heute am Konzernsitz in Jena statt. Aktionen an anderen Standorten in Deutschland folgen.

„Ich freue mich, dass wir unsere Mitarbeiter mobilisieren konnten, auch wenn eine solche Entscheidung individuell sicher nicht einfach ist. Uns liegt dieses Thema sehr am Herzen. Viele Menschen erkranken an Blutkrebs, darunter zahlreiche junge Menschen und Kinder. Für viele besteht die einzige Chance auf Heilung in einer Stammzellspende. Wir wollen dabei helfen“, sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. „Wir als Analytik Jena unterstützen diesen Kampf außerdem durch die finanzielle Übernahme der Kosten aller Analytik Jena-Typisierungen.“

Die DKMS ist mit über 5,2 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund und verbindet weltweit Patienten, Stammzellspender, Unterstützer und Mitarbeiter im Kampf gegen Blutkrebs. Seit 2014 können die Blutproben aller neu aufgenommenen Spender im DKMS Life Science Lab GmbH auch auf eine Infektion mit dem Cytomegalie-Virus (CMV) getestet werden, einem sehr verbreiteten Herpesvirus. Zwischen 30 und 90 Prozent aller Menschen weltweit sind CMV-positiv. Bei gesunden Menschen verläuft eine Infektion meist völlig harmlos. Für Patienten mit geschwächtem Immunsystem hingegen kann eine Ansteckung lebensbedrohliche Folgen haben.

„Das System zum automatisierten Nachweis von CMV in Plasma stammt aus unserer CyBio-Produktlinie. Damit ist es von Beginn an möglich, nur diejenigen Spender auszuwählen, die den für den Patienten passenden CMV-Status aufweisen“, so Berka weiter.

Mitarbeiterinnen bei der Bearbeitung der Wattestäbchen neuer Spender, mithilfe derer die Gewebemerkmale typisiert werden. © DKMS


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