Analytik Jena AG geht von der Börse

26.03.2015 | News

Jena, 26. März 2015 – Die Analytik Jena AG verabschiedet sich nach knapp 15 Jahren von der Börse. Die Aktien des Jenaer Herstellers von Analysenmesstechnik und Life Science-Produkten werden mit Ablauf des heutigen Tages nicht mehr am geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert sein.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren treuen Aktionären für ihre konstruktive Begleitung in den vergangenen Jahren. Sie haben uns in großartiger Weise unterstützt“, sagt Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

Nach dem Erwerb der Mehrheit der Aktien der Analytik Jena AG im Jahr 2013 hat die Schweizer Endress+Hauser Gruppe ihre Anteile kontinuierlich ausgebaut und besitzt aktuell mehr als 85,0 % des Grundkapitals und der Stimmrechte der Analytik Jena. „In dieser Konstellation ist die Börsennotierung der Analytik Jena AG nicht mehr zwingend erforderlich. Insbesondere sind wir aufgrund der gesicherten Finanzierung durch unseren nicht börsennotierten Großaktionär nicht mehr auf die Möglichkeit der Kapitalaufnahme an der Börse angewiesen“ erklärt Berka.

Die Notierungen im Freiverkehr der Börsen in Stuttgart, München, Hannover, Düsseldorf, Berlin/Bremen und Hamburg werden vom Delisting der Aktien von der Frankfurter Wertpapierbörse nicht berührt. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass der Handel im Freiverkehr infolge des Widerrufs der Zulassung zum Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweiligen anderen Börsen auch eingestellt wird.

Am 3. Juli 2000 wurden die Aktien der Analytik Jena AG, die damals noch 210 Mitarbeiter beschäftigte, erstmals am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Insgesamt wurden an diesem Tag im Rahmen einer Kapitalerhöhung durch das Unternehmen 1,0 Mio. Aktien zu einem Kurz von 24,0 EUR platziert. Mit diesem Schritt sicherte sich das Unternehmen wichtige Liquiditätsreserven für das weltweite Wachstum und den Ausbau der Vertriebsstrukturen.


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