Karl-Fischer-Titrator: AQUA 40.00

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Beschreibung

Der Titrator AQUA 40.00 ermöglicht die Wassergehaltsbestimmung in unterschiedlichsten Proben sowie die Unterscheidung einzelner Wasserbindungsformen anhand derKarl-Fischer-Methode.

Durch eine optimierte Ausheiztechnik können auch Öle und Feststoffe ohne aufwendige Vorbereitung untersucht werden. Eine Kontamination der Messzelle mit unlöslichen Substanzen wird verhindert. Die Verwendung von Probengebern (auch für Feststoffe) spart Zeit und damit Geld.

Auf einen Blick

  • Für alle gängigen KF-Reagenzien geeignet 
  • Optimal gestaltete Ausheizmodule gestatten auch die Analyse problematischer Proben ohne Kontamination der Messzelle
  • Kein externer Gasanschluss notwendig, Extraktionsgas wird im Kreislauf geführt
  • Schnelle und vollständige Wasserextraktion auch bei niedrigen Temperaturen
  • Automatisierung für Flüssigproben und Feststoffproben sowie Headspacetechnik sind möglich 
  • Durch den modularen Aufbau jederzeit erweiterbar

Der Karl-Fischer-Titrator hat jedoch noch sehr viel mehr zu bieten

  • Austauschbare Module 
  • Anwenderfreundliche Software, die den vielfältigen Anforderungen von GLP und CFR gerecht wird
  • Exakte Analyseergebnisse, auch bei problematischen Matrices
  • Individuelle Reportgestaltung
  • Zusatzinformationen zur Bindungsfestigkeit

Gerätevarianten

Pocket Titrator

Der Pocket-Titrator basiert auf dem mikrocoulometrischen Titrationsprinzip. Die zu analysierende Probe wird direkt in die Messzelle injiziert.

Vorteile auf einen Blick:

  • Präzise und schnelle Gehaltsbestimmung mittels Direktdosierung 
  • Kompakt, leicht, robust 
  • Breite Einsatzmöglichkeiten
  • 8-Stunden-Akkubetrieb
  • Wassergehaltsbestimmung nach der Karl-Fischer-Methode 
  • Bromzahlbestimmung/Bromindex 
  • H2S in Gasen und Flüssigkeiten
  • SO2 und NH3-Analytik

Merkmale

  • Stufenlos geregelter Elektrolysestrom für sehr kurze Analysezeiten 
  • Anpassung der Titrationsgeschwindigkeit an die aktuell zu titrierende Wassermenge
  • Anpassung des maximalen Elektrolysestroms an die Analysemethode AEC (automatically electrolysis controlled) 
  • Optimal gestaltete Messzelle mit äußerst geringem Hintergrunddrift
  • Für alle gängigen Karl-Fischer-Reagenzien geeignet

In vielen Anwendungsfällen wird auf ein herkömmliches Diaphragma in dem Elektrodeneinsatz verzichtet. So ist nur ein einziges coulometrisches Reagenz erforderlich.

Zubehör

Für spezielle Anwendungen steht eine Vielzahl an Zubehör zur Verfügung:

Probengeber für Feststoffe

Der Probengeber ist für 30 Probencontainer ausgelegt und enthält einen austauschbaren Probenteller. Während des Betriebes kann der Probenteller mit Inertgas gespült werden.

Probengeber für Flüssigkeiten

Der Probengeber ist für die automatische Dosierung von Flüssigkeiten in die Messzelle ausgelegt. Es gibt auswechselbarer Probenteller für 36 und 53 Positionen.

Ausheizkammer für Öle

Erweiterungsmodul für AQUA 40.00 mit optimal gestalteter Ölkammer zur raschen Wasserbestimmung in Ölen

Ausheizkammer für Feststoffe

Mithilfe der Gasextraktion durch die miniaturisierte Ausheizkammer wird eine schnelle Wasserdesorption aus der Probe erreicht. Durch die Kreislaufführung des Extraktionsgases entfällt eine aufwendige Trocknung.

Gastrocknungsmodul

Modul zur Messung unter Inertgasatmosphäre

Hochtemperaturofen

Mit dem Ofenmodul kann die Probe von 800 °C – 1300 °C isotherm ausgeheizt werden.

Gasdosiermodul

Für die Dosierung großer Volumina unter Druck stehender Gase

Reagenzwechselmodul

Zum Entleeren der Messzelle und Befüllen mit neuer Karl-Fischer-Lösung

Lüftermodul

Modul zur schnellen Abkühlung der Ausheizkammer für Feststoffe oder Öle speziell bei Applikationen mit Temperaturprogramm.

Head-Space-Modul

In Kombination mit der Head-Space-Ausheizvariante bietet der AQUA 40.00 interessante Einsatzmöglichkeiten zur Bestimmung von Feststoffen, pastösen Materialien, hochviskosen Materialien und Ölen. Das System überzeugt durch:

  • Abfüllung der Proben vor Ort direkt in die hermetisch abschließbaren Head-Space-Vials ist möglich 
  • Keislaufführung des Extraktionsgases erspart aufwendige Gastrocknung und reduziert den Reagenzienverbrauch
  • Problemlose Erweiterung des Ofens mit Autosampler zur automatischen Dosierung
  • Ausheizung isotherm oder mit Temperaturprogramm
  • Schonende Ausheizung von instabilen Proben nahe Raumtemperatur
  • Software mit nutzerdefinierter Zugangsberechtigung, Routinemodus mit frei definierbaren Benutzerebenen, lückenloser Protokollierung und Archivierung der Messdaten
  • Software ist kompatibel zu den Anforderungen der FDA nach 21 CFR Part 11
  • Stand-by-Titration zur automatischen Konditionierung
  • Einfache Blindwertbestimmung
  • Möglichkeit zur Definition einer oder mehrerer Expressproben, die bevorzugt abgearbeitet werden

Manuelle Variante

Das Grundmodul des AQUA 40.00 wird mit dem Head-Space-Ofen erweitert. Mit dieser Kombination sind Einzelmessungen durchführbar. Das Head-Space-Modul besteht aus einem elektrisch beheizten Ofen, in dem die Probengefäße manuell eingestellt werden.

Automatische Variante

Die manuelle Variante kann mit einem Autosampler für 30 Proben erweitert werden. Die Proben lassen sich hierbei in beliebiger Reihenfolge abarbeiten. Expressproben können frei definiert werden.

Gasdosiereinheit

Der Karl-Fischer-Titrator Aqua 40.00 ermöglicht gekoppelt mit der neuen Gasdosiereinheit eine selektive Wasserbestimmung in Gasen, z. B. in Erdgas, Industriegasen, Acetylen, Biogas u. v. m. Besonders nutzerfreundlich ist der Titrator durch die hohe Mobilität zu Gasentnahmestellen aller Art.

Das Gasdosiermodul ist zusammen mit dem Grundmodul in einem Koffer montiert. Außerdem gestattet das komfortable Gasdosiermodul die exakte und reproduzierbare Dosierung großer Gasvolumen in die coulometrische Messzelle.

Bis zu einem Vordruck von 100 bar kann das Modul direkt an die Gasentnahmestelle oder Gasflasche angeschlossen werden. Zusätzlich wurden zur Verhinderung von Kondensationseffekten zwei Spülkanäle vorgesehen.

Ein Spülkanal erlaubt ein schnelles Freispülen auch großer Leitungsquerschnitte mit Messgas und ein weiterer ermöglicht das Spülen der Rotameter in Messpausen. Störende Schwefelverbindungen können über eine Falle entfernt werden.

Die speziell angepasste Software ist mit einem Formelgenerator ausgestattet. Dem Anwender kann nach Eingabe von Luftdruck, Gastemperatur und dosiertem Gasvolumen sofort der Wassergehalt in µg/Nm³ ausgegeben werden.

Applikationen

Applikationsschriften

  • KF_02_05_d
    .pdf | 91.49 kB

    Bestimmung von Wasser in Erdöl

  • KF_03_03_d
    .pdf | 59.87 kB

    Wasserbestimmung in Lyophilisaten (Teil 2) Anwendung der Gasextraktion

  • KF_01_07_d
    .pdf | 671.91 kB

    Bestimmung des Wassergehaltes in Gasen

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