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Vertrauen bis ins Kleinste Mit dem Industriekunden Braskem kommt Analytik Jena nicht nur winzigsten, sondern allerwinzigsten Unreinheiten bei der Polymerisation auf die Spur.

Analytik Jena Brasilien

Gründung

2003

Zeitzone

UTC -5

Mitarbeiter

5

Währung

REAL

Die brasilianische Niederlassung hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Sie begann 2003, mit zeitlichen Lücken, da der Manager Luis Barsotti starb und Lateinamerika ab 2011 von den USA aus betreut wurde. Seit 2016 wird der Standort neu aufgebaut, an dem inzwischen fünf Mitarbeiter wirken. Zwei von ihnen wurden im Jahr 2020 neu eingestellt. Vom Standort São Paulo aus wird ganz Lateinamerika betreut, mit Schwerpunkten in Chile, Kolumbien, Peru, Mexiko und Argentinien.

Mit dem Industriekunden Braskem kommt Analytik Jena nicht nur winzigsten, sondern allerwinzigsten Unreinheiten bei der Polymerisation auf die Spur.

 

"In unseren Laboren dient uns der multi EA 5000 dazu, Unreinheiten wie Schwefel, Stickstoff, Chlor, Silizium und Total Carbon ausfindig zu machen, in flüssigen, festen und gasförmigen Proben", erklärt João Paulo Toledo, Senior Technical Chemist bei Braskem. Unter den chemischen Prozessen ist die Polymerisation eine Mimose, die von geringsten Spuren gestört wird. Um sie zu kontrollieren, setzt der führende Hersteller von Biopolymeren auf Atomspektrometrie von Analytik Jena.

 

Im Januar 2020 bot Analytik Jena einen Workshop zur Elementanalyse mit dem multi EA 5000 für Mitarbeiter der Prozess- und Qualitätskontrolle an. "Júlio hat uns die Anwendungen nahegebracht, wir konnten uns über unsere Erfahrungen mit dieser Technik austauschen, die so fundamental für unsere Arbeit ist", so João Paulo Toledo.

Doch die Ansprüche steigen, und inzwischen haben es die Produzenten auf noch geringere Spuren abgesehen. "Mit unseren contrAA-Geräten dienen wir Braskem damit, Unreinheiten auf ein Millionstel genau, also auf parts per million, ausfindig machen zu können. In der Hightech-Welt werden neue Technologien weltweit fast simultan eingeführt, und inzwischen geht es um die Milliardstel, um Analysen auf die parts per billion genau", erklärt Júlio Cezar Paz de Mattos, Regional Manager bei Analytik Jena für Südamerika.

Analytik Jena ist mit der ICP-OES-Technologie genau dafür gewappnet. "Wir halten die geforderte Genauigkeit ein und heben unsere Zusammenarbeit auf eine neue Stufe.”"Zusätzlich nutzt Braskem Specord Spektrophotometer, TOC-Analysatoren und Elementanalysatoren von Analytik Jena, um Rohöl, Gase und Äthylen auf Chlor, Stickstoff und Schwefel zu prüfen. Damit setzt einer der Riesen unter den Herstellern thermoplastischer Kunststoff e auf Analytik Jena.

Für Júlio Cezar Paz de Mattos ist Vertrauen ein Schlüsselelement für den kommerziellen Erfolg: "Wir haben nachgewiesen, dass unsere Technologien auch in Industrie umgebungen halten, was sie versprechen. Und darauf bauen wir gemeinsam auf."

»Wir heben die Zusammenarbeit auf eine neue Stufe.«

Júlio Cezar Paz de Mattos, Regional Manager

In Brasilien …

... hat Dr. Bernhard Welz Analytik Jenas Anfänge begleitet.

Er stammte aus Deutschland und trat 1999 eine Gastprofessur für Chemie an der Universidade Federal de Santa Catarina in Florianópolis im Bundesstaat Santa Catarina an. Er publizierte zum Thema Atomabsorptionsspektrometrie, woran er mit Kollegen von Analytik Jena forschte – zum gegenseitigen Nutzen. "Er hat mich stark beeinflusst", erklärt Regionalmanager Júlio Cezar Paz de Mattos, der bei Welz studiert hat, "ich verdanke ihm viel, auch meinen Weg zu Analytik Jena." Dr. Bernhard Welz verstarb im Juli 2018 81-jährig in Florianópolis.

... sind die Ausblicke bei der Arbeit unterschiedlich.

Noch arbeiten nämlich alle von zu Hause aus. Und während Ladislau Cruz auf die Stadt São Paulo schaut und bei Júlio Cezar Paz de Mattos die Autos vor dem Fenster hupen, hat Marilice Rhoden einen Ausblick wie eine Landschaftstapete: Meer und Strand und Palmen. Das hat möglicherweise bald ein Ende, denn ein Firmengebäude ist geplant.

In my element

Júlio Cezar Paz de Mattos

Regional Manager, Latin America

Workwise, I’m in my element …
… when I’m sharing my knowledge, especially by speaking in public. I’m most satisfied when I hold lectures at symposiums in Colombia, Peru, Chile, Cuba, Venezuela, and elsewhere.

Privately, I’m in my element …
... when I get to tend to my garden and take care of my plants. I enjoy being in touch with nature, and I like to place flowers everywhere.

For the anniversary …
… I’d bring an expressive smile and a hug. Being open and accommodating to others is part of our DNA. And it makes life more comfortable, more human.

Marilice Roden

Sales Manager, Brazil

Workwise, I’m in my element …
... when I’m talking to customers on a one-to-one basis, but not just using a microphone. I enjoy showing what we have to offer to our customers all across Brazil.

Privately, I’m in my element …
... when I’m walking with my dogs on the beach, which is fortunately right outside my family’s home.

For the anniversary …
… I’d bring some bossa nova music. Unlike samba, it’s not for dancing but more for sharing good moments with friends.

Ladislau Cruz

Service Manager, Latin America

Workwise, I’m in my element …
… when I’m solving problems, often remotely, and once or twice a month I travel to fix things all across Latin America, from Mexico to Uruguay.

Privately, I’m in my element …
... also when I’m solving problems. I like to understand emotional problems and to help others. Trying to understand my 10-year-old daughter, teaching her how to cook, for example, and going on adventures with her makes me happy.

For the anniversary …
… I’d bring some cachaça, our national beverage, distilled from fermented sugarcane juice, complete with a yellow and green label, our national colors.