ePaTOX II
mehr Bilder Features
- Identifikation und Quantifizierung von Toxinen und Pathogenen
- Vollautomatische, stabile elektrochemische Detektion auf Mikroarrays
- Plug & Play Betrieb unter Verwendung von Einweg-Chipsticks
- Anwenderfreundliche Bedienung und Datenauswertung mit Alarmfunktion
- Robustes Gehäuse für mobile NBC-Detektionsysteme, z. B. in Einsatzfahrzeugen für den Katastrophenschutz oder für stationäre Überwachungssysteme in öffentlichen Einrichtungen
- Eigene Herstellung von monoklonalen Antikörpern für die Erfassung (BoNT-A, -B, -F, SEB, Rizin) und Detektion (BoNT-F, SEB und Rizin)
- Einfaches Handling der Proben
- Kurze Messzeiten (ca. 20 min für Toxine / Proteine; ca. 10 min für DNA/RNA)
- Nachweisgrenze ca. 0,5 ng/ml
Produktinfo
Das ePaTOX II ist ein vielseitiges Gerät für die hochsensitive chipbasierte Detektion von Proteinen, Toxinen, Nukleinsäuren und anderen Biomolekülen in verschiedensten Proben. Das Gerät kann sowohl im Labor betrieben werden, als auch in mobile Detektionssysteme integriert werden.
Aufgrund von nutzerfreundlichen Ready-to-Use Kits und einer anwenderfreundlichen Software zur Steuerung bzw. Auswertung ist eine Benutzung des Gerätes nach einer kurzen Einweisung möglich. Die typische Dauer für eine vollständigen Nachweisführung von Nukleinsäuren bzw. Proteinen beträgt ca. 8 bzw. 20 Minuten.
Nachweisprinzip
Der chipbasierte Nachweis im ePaTOX II beruht auf einer elektrochemischen Reaktion. Dazu werden Chips mit feinsten Elektrodenstrukturen im Nanometerbereich genutzt, welche mit modernster Silizium-Halbleitertechnologie hergestellt werden. Auf einem solchen Biochip sind 16 Messpositionen vorhanden, die in Abhängigkeit der Anwendung mit verschiedenen Fängermolekülen bestückt werden. Je nach Beladung des Biochips können somit mehrere Toxine oder Pathogene parallel auf einem Chip detektiert werden. Für den Nachweis wird die zu untersuchende Probe automatisch über den Chip gepumpt. Dabei können die in der Probe enthaltenen Zielmoleküle an ihre jeweils komplementären auf der Chipoberfläche immobilisierten Fängermoleküle (z. B. Antikörper, Oligonukleotide) binden. Anschließend erfolgt eine Markierung mit einen Enzym. Das so auf dem Chip fixierte Enzym setzt anschließend ein Substrat um, welches in einer elektrochemischen Reaktion nachgewiesen wird. Mit Hilfe der Elektrodenstrukturen auf dem Chip ist es möglich ein elektrisches Signal zu messen, das direkt proportional zur Konzentration der Zielmoleküle in der Probe ist. Aufgrund dieses elektrochemischen Detektionsprinzips ist eine hochempfindliche Auswertung möglich und das Nachweissystem ist unempfindlich gegen Trübung und andere optische Interferenzen.
Klar strukturiert und intuitiv
Das Handling des ePaTOX II ist besonders anwenderfreundlich. Eine einfach zu bedienende Software steuert den Analysenprozess vollautomatisch, gibt dem Nutzer notwendige Handlungsanweisungen und wertet die Messergebnisse aus. Außerdem werden wichtige Hinweise für eine fehlerfreie Routine angezeigt. Die Vorbereitung der Protein-/ Toxinproben erfolgt durch eine einfache Spritzenfiltration. Zusätzlich sind entsprechende Ready-to-Use Kits verfügbar..
Arraybasiertes Testforma
Das grundlegende Messprinzip eines arraybasierten, elektrischen Biochips beruht auf der simultanen Analyse mehrerer Elektrodenpositionen. Für eine Detektion müssen die Zielmoleküle an die auf dem Chip immobilisierten spezifischen Fängermoleküle binden. Jede der 16 Messpositionen ist dafür mit entsprechenden Fänger-Oligonukleotiden bzw. –Antikörpern modifiziert. Dadurch ist es möglich in einer Probe parallel mehrere Biomoleküle nachzuweisen. Da verschiedenste Fängermoleküle auf dem Chip immobilisiert werden können, sind eine Vielzahl von Festphasen-gebundenen Nachweissystemen, beispielsweise ELISA-Formaten („Enzyme-Linked Immunosorbent- Assay“) auf den Biochip übertragbar. Das ePaTOX II ist optimal für den Einbau in mobile ABC-Systeme, den Einsatz in Überwachungsstationen in öffentlichen Einrichtungen wie Flughäfen, Häfen und Untergrundbahnen oder Laboren geeignet. Das System bietet einen umfangreichen gruppenspezifischen Nachweis für Toxine bzw. Pathogene. Darin enthalten sind Rizin, Staphylococcus enterotoxin B und Botulinum Toxin A, B, E. Als Pathogene können Bacillus anthracis, Yersinia pestis, Francisella tularensis und Orthopox Virus nach entsprechender DNA-Extraktion und PCR nachgewiesen werden. Eine Besonderheit des Systems ist die hohe Toleranz gegen unterschiedliche Probenmatrizen (d. h. Wasser, Milch, Stärke, Mehl, Saft, Erde, Aerosole etc.)
Target- und Detektionsgrenzen:
ePaTOX Toxin Kit I
Botulinumtoxin A: 2 ng/ml (30 ng/ml komplex)
Botulinumtoxin B: 2 ng/ml (20 ng/ml komplex)
Botulinumtoxin E: 5 ng/ml (50 ng/ml komplex)
SEB: 0,5 ng/ml
Rizin: 2 ng/ml
ePaTOX Pathogen DNA Kit I
Bacillus anthracis
Yersinia pestis
Francisella tularensis
Orthopox Virus
Detektionsgrenze: 10 –100 DNA Kopien im Ausgangsmaterial
Techn. Daten
Eigenschaften | |
|---|---|
Gewicht | 13,7 kg |
Abmessungen (BxHxT) | 350 x 300 x 340 mm |
Energieversorgung | 24 V DC / 100 - 240 V AC |
Schutzklasse | IP 42 |
PC-Schnittstelle | RS 232 |
Datenauswertung | separater PC (ab Win XP) |
Nachweisprinzip | elektrochemisch |
Betriebstemperatur | 10 - 35°C |
Probenvolumen | verdünnt auf 500 µl |
Lagerung Consumables | Ca. 6 Monate bei 4 °C |
Bestellinfo
Bestellnummer | Beschreibung |
|---|---|
847-20101-3 | ePaTOX II |
Gerätesystem, ohne PC, inklusive Kontroll- und Auswertesoftware, 2 Reagenzien- und 1 Probenhalter | |
847-30250-0 | ePaTOX Toxin Kit I |
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847-30260-0 | ePaTOX Pathogen DNA Kit I |
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847-30270-0 | ePaTOX Demo & Control Kit |
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847-30340-0 | ePaTOX Maintenance Kit |
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847-30350-0 | ePaTOX Washing Kit |
Zur Reinigung des Gerätes nach Analysen | |
847-30360-0 | ePaTOX Conditioning Kit |
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Downloads
- Product flyer ePaTOX .pdf | 319.01 kB
(wie z.B. Applikationsschriften, Software, Handbuch, Kurzanleitung)
